Aussaat und Anbau von Rotkohl

Rotkohl ist eine Kopfkohlpflanze, die eigentlich auf fast allen Böden wächst, aber Böden mit einem gewissen Lehmanteil bevorzugt. Im Folgenden wird erklärt, wie man Rotkohl anbaut.

Standort und Boden

Es ist sehr wichtig, dass der Boden ausreichend Stickstoff enthält.

Rotkohl gedeiht sehr gut an einem halbsonnigen Standort. Achten Sie darauf, dass der Boden locker ist und ausreichend gedüngt wird. Eine gute Drainage ist wichtig.

Aussaat und Pflanzung von Rotkohl

Rotkohlsamen können ab Februar/März im Haus ausgesät werden. Die Samen keimen bei einer relativ niedrigen Temperatur. Die Keimdauer beträgt zwischen 10 und 20 Tagen. Die Gesamtzeit vom Samen bis zum fertigen Rotkohl beträgt etwa 175 Tage. Rotkohlsamen können auch direkt ins Freiland gesät werden. Dies kann ab April geschehen. Einen genauen Zeitpunkt zur Ernte gibt es nicht, denn man erntet den Kohl, wenn er die gewünschte Größe hat.

Rotkohl wird recht groß. Um den Kohlpflanzen Platz zum Wachsen zu geben, sollte bei der Aussaat oder das Umpflanzen im Garten ein Abstand von mindestens 60-70 cm zwischen den Pflanzen eingehalten werden.

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Pflege von Rotkohl

Rotkohl braucht viel Stickstoff. Deshalb wird eine regelmäßige Düngung empfohlen. Denken Sie an Mist, Kompost oder Kuhmistpellets.

Es wird dringend empfohlen, die kleinen Rotkohlpflanzen gut abzudecken. Vor allem Tauben lieben die jungen Rotkohlpflanzen. Es wäre schade, wenn Sie, die vorgezogene Pflanzen nach etwa 1 Monat oder 1,5 Monaten ins Freiland umpflanzen und sie am nächsten Morgen von Vögeln gefressen werden.

Wann kann man Rotkohl ernten?

Rotkohl kann ca. 175 Tage nach der Aussaat geerntet werden. Die Anzahl der Tage steht natürlich nicht fest, ist aber ein guter Richtwert. Natürlich hängt das Wachstum von verschiedenen Faktoren ab, wie Temperatur, Sonnenstunden und fruchtbarem Boden (Ernährung). Ernte den Rotkohl, bevor der Frost.

Aufbewahren von Rotkohl

Ein ganzer Rotkohl wird am besten an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort bei einer Temperatur von 12-15°C gelagert. Er ist dann 1,5 bis 2 Monate haltbar. Vorgeschnittener Rotkohl kann (mit Frischhaltefolie abgedeckt) einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie können Rotkohl auch einfrieren, wenn Sie das Gemüse 2 Minuten blanchiert haben. In einem gut verschlossenen Plastikbeutel oder -behälter kann das Gemüse dann bis zu 12 Monate aufbewahrt werden (bei mindestens -18°C). Gefrorenen Rotkohl vor dem Kochen nicht auftauen. Rotkohl kann auch eingelegt werden.

Ist Rotkohl gesund?

Rotkohl ist sehr gesund. Er enthält viele Vitamine C, E und K sowie zahlreiche Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Kalzium und Folsäure. Außerdem enthält er viele Ballaststoffe. Durch Kochen werden diese Mengen reduziert, daher ist es am besten, Rotkohl roh zu verzehren oder nur kurz zu kochen.

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Tipps

Obwohl der Rotkohl für viele Kohlkrankheiten und Schädlinge anfällig ist, ist er an sich eine starke Pflanze.  Pilzbefall und Knollenfäule können schon früh einen Strich durch die Rechnung machen. Am besten ist es, schnell neu anzufangen und auf eine gute Ernte später im Saison zu hoffen. Auch Kohlfliege, Kohlgallmücke, Raupen und Schnecken können dem Rotkohl Probleme bereiten.

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