Aussaat und Anbau von Borretsch

Das auch als Gurkenkraut bekannte Borretsch ist eine krautige Pflanze, die ihren Namen wahrscheinlich daher hat, dass ihre Blätter an Gurken erinnern. Borretsch ist ursprünglich in Kleinasien und im Mittelmeerraum beheimatet. Heute findet man es häufig in Gärten und Kleingärten, nicht zuletzt, weil es hübsche Blüten bildet. Es ist eine einjährige, aromatische und heilkräftige Pflanze.

Standort und Boden von Borretsch

Borretsch bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz im Garten. Es kann auch in Töpfen gezogen werden. Um zu verhindern, dass die Stängel bei starkem Wind abbrechen, ist es ratsam, die Pflanze an einen geschützteren Ort im Garten zu stellen oder sie z. B. mit Hilfe von Stöcken etwas zu unterstützen.

Ein lockerer, feuchter, aber gut durchlässiger Boden ist ideal für dieses Kraut. Zu fester Boden kann vor der Aussaat gelockert werden und mit Sand oder Blumenerde vermischt werden. Die Pflanze ist übrigens sehr anspruchslos und kann in fast jedem Garten angebaut werden.

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Aussaat und Pflanzung von Borretsch

Borretsch kann von März bis Juni in den Garten gesät werden. Dabei ist es wichtig, dass der Boden feucht ist. Säen Sie entweder in Reihen mit einem Reihenabstand von 30 cm oder streuen Sie die Samen aus, wobei Sie etwa 30 Samen (± 0,5 g) pro m2 verwenden. Wenn nötig, die Pflanzen nach dem Aufgehen der Samen etwas ausdünnen.

Pflege von Borretsch

Regelmäßiges Gießen ist beim Anbau von Gurkenkraut am wichtigsten. Es ist ein anspruchsloses Kraut, das nur wenig Pflege benötigt.

Wann kann man Borretsch ernten?

Sobald die Pflanze zu Bluten beginnt, kann die Ernte erfolgen. Sowohl die Blätter als auch die Blüten können verwendet werden.

Aufbewahren von Borretsch

Nach der Ernte hält sich das Gurkenkraut in einem verschlossenen Behälter einige Tage im Kühlschrank. Um die Haltbarkeit zu verlängern, können Sie die Blätter und Blüten in Öl oder Essig einlegen. Achten Sie darauf, dass es gut abgedeckt ist und nichts obenauf schwimmt, um Schimmelbildung zu vermeiden. Sie können das Gurkenkraut auch trocknen oder einfrieren, allerdings verliert es dabei etwas von seinem Geschmack.

Ist Borretsch gesund?

Borretsch ist im Prinzip gesund. Es enthält unter anderem viele Vitamine, aber man sollte es in Maßen verwenden. Es sind Studien bekannt, die zeigen, dass es eine sehr geringe Menge an giftigen Stoffen enthält. Schwangere Frauen und Kinder sollten dieses Kraut besser nicht verzehren.

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In unserem Sortiment haben wir sowohl Bio- als auch reguläre Borretsch Samen. Außerdem haben wir auch eine Microgreens Sorte.

Tipps für Borretsch anbau

Neben Bienen und Hummeln lieben auch Ameisen das Gurkenkraut. Die Bienen und Hummeln sind wichtig für die Bestäubung der Pflanze, die Ameisen für das Verschleppen der Samen. Denn an den Samen ist ein Anhängsel befestigt, das den Ameisen als Nahrung dient.

Aus den Gurkenblüten lässt sich ein schmackhafter Kräuteressig herstellen. Geben Sie die Blüten in den Essig und lassen Sie ihn einige Wochen lang ziehen. Jeden Tag umrühren. Dadurch erhält der Essig eine rosa Farbe und schmeckt nach dem Kraut.

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